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Nordkorea Artikel
Die auf der asiatischen Halbinsel Korea gelegene Demokratische Volksrepublik Korea wurde am 9.09 1948 unter dem Diktator Kim Il Sung gegründet. In dem Norden grenzt es an China und Russland (8 km Grenze), in dem Süden an Südkorea. Nordkorea liegt mit seiner Westküste am Gelben Meer und an der Bucht von Korea . In dem Osten des Landes liegt das Japanische Meer.
Siehe auch: Korea, Koreakrieg== Bevölkerung ==
Die durchschnittliche Lebenserwartung der Männer beträgt 60 Jahre, die der Frauen 66 Jahre. Durch die stets wieder auftretenden Hungersnöte und die schlechte medizinische Versorgung hat sich die Lebenserwartung jedoch deutlich reduziert.
Offiziell ist Nordkorea ein atheistischer Staat, die traditionellen Religionen sind überwiegend der Buddhismus und der Konfuzianismus.
Buch-Tipp: Blackwater. Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt Die Idee einer Söldnertruppe, welche flexibel einsetzbar ist und einzig und allein auf Bezahlung reagiert ist an und für sich ein altes Thema. Schon in dem 30jährigen Krieg ist dies mit aller Brutalität Realität geworden und Deutschland hat sehr darunter gelitten. Mit dem Buch BLACKWATER von Jeremy... | |
Hauptartikel: Geschichte Koreas
Nordkorea ist als Folge des Zweiten Weltkriegs und des Koreakriegs entstanden. Kurz vor Ende des Krieges in der Pazifikregion hatten die Vereinigte Staaten Amerika und die UdSSR das von den Japanern besetzte Korea am 38. Breitengrad in Besatzungszonen aufgeteilt. In dem Ergebnis wurde die koreanische Halbinsel in einen von den Vereinigte Staaten Amerika unterstützten südlichen und in einen von China unterstützten nördlichen Staat geteilt. In Südkorea bildete sich unter Syngan Rhee am 15.08 1948 die Republik Korea. In Nordkorea errichtete die Kommunistische Partei unter ihrem Parteivorsitzenden Kim Il Sung eine Volksrepublik nach realsozialistischem Muster. Der Ostblock, unter anderem auch die DDR, unterstützte Nordkorea mit Entwicklungshilfe. Nordkoreanische Truppen überschritten am 25.06 1950 den 38. Breitengrad und griffen den Süden an. Damit begann der bis 1953 währende Koreakrieg.
Kim Il Sung blieb unumschränkter Herrscher bis zu seinem Tod 1994. Der für das Land eine wirtschaftliche Entwicklung bringende Charakter seiner Herrschaft wurde durch die Tatsache unterstrichen, dass sein Sohn Kim Jong Il seither in unveränderter Weise über das Land herrscht. Die südkoreanische Initiative zur Annäherung der beiden koreanischen Staaten führte in dem Jahr 2000 zu einem ersten Gipfeltreffen der beiden Staatsführer. In dem Anschluss waren kurzfristig Besuche von seit Jahrzehnten durch die koreanische Teilung getrennt lebenden Familienangehörigen möglich. Eine grundlegende Wandlung in Richtung auf die Einheit Koreas hat sich dadurch jedoch noch nicht ergeben.
Am 22.04 2004 kam es in der Grenzstadt zu China Ryongchon zu einer großen Eisenbahn-Katastrophe. Nach ersten Berichten wurden bis zu 3 Tausend Menschen verletzt oder getötet. (siehe auch: Zugkatastrophe von Ryongchon)
Buch-Tipp: Der Ruf der Trommel. Band 4 der Highland-Saga. Am Anfang schwach, doch dann. . wird dieser Roman der Highland Saga stets spannender. Ein Glück, denn ich habe mich durch die ersten Seiten schier hindurchquälen müssen, ca. zu dem Ende hin gewinnt der Roman außerordentlich an Spannung. Also, es lohnt sich, dran zu bleiben.
Die Hauptdarsteller der ersten 3 Bände rücken leider ein wenig in den... |
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Nordkoreanisches Grenzhaus bei Panmunjon
Nordkorea ist ein realsozialistischer Staat mit deutlichen Zügen des Personenkultes in der Herrschaftsstruktur. Es gibt neben der kommunistischen Arbeiterpartei von Korea (so die offizielle Nennung), die den Regierungsapparat dominiert, kleinere politische Parteien, die aber nicht in Opposition zur ihr stehen. Wie in jedem totalitären Staat, werden auch in Nordkorea politische Gegner zur Erhaltung der Stabilität des Landes verfolgt.
Es gibt zwar den Posten eines Regierungschefs, tatsächlich aber liegt die Macht bei Kim Jong Il, der zwar nominell nicht Präsident ist, dies bleibt seinem verstorbenen Vater Kim Il Sung vorbehalten, der 1998 zu dem Ewigen Präsidenten erklärt wurde, aber Partei- und Armeechef ist. Er ist Träger verschiedener Spitzenämter in dem Machtapparat, davon sind die wichtigsten die Posten des Generalsekretärs der Arbeiterpartei von Korea, des Vorsitzenden der Nationalen Verteidigungskommission und der des Oberbefehlshabers der Koreanischen Volksarmee. Innerhalb des Landes wird er in der Öffentlichkeit mit Geliebter Führer tituliert. In den deutschen Medien wird seine Position als Machthaber (oder fälschlich als Staatschef) umschrieben.
Nordkoreas Verfassung von 1972 wurde 1992 und 1998 geändert. Dem Verfassungstext nach wird das Land theoretisch von einem Ministerpräsidenten und einem Zentralen Volkskommitee, das als wichtigstes Entscheidungsgremium firmiert, regiert.
Wie in realsozialistischen Staaten häufig der Fall, gilt das Parlament, die Oberste Volksversammlung, offiziell als höchstes Staatsorgan, so dass dessen Vorsitzender, der auch für die Beglaubigung auswärtiger Gesandten zuständig ist, als de facto Staatschef angesehen wird.
Die 687 Mitglieder der Obersten Volksversammlung werden für vier Jahre durch das Volk gewählt, da aber keine Gegenkandidaten vorgesehen sind, hat diese Wahl eher zeremoniellen Charakter. Das Parlament tritt zweimal jährlich für jeweils wenige Tage zusammen, es werden jedoch weitgehend lediglich vorher gefasste Beschlüsse der Arbeiterpartei ratifiziert. Für den Zeitraum zwischen den Sitzungstagen existiert ein Ausschuss mit legislativen Funktionen, der vom Parlament gewählt wird.
Die Bevölkerung leidet stets wieder an Hungersnöten, es mangelt an Konsumgütern und die Infrastruktur ist unzureichend. Das Gesundheitssystem des Landes ist ungenügend. Jedoch sei die Staatsführung laufend bemüht diese Probleme in den Griff zu bekommen, wobei diese Bemühungen selten von Erfolg gekrönt sind da der Fokus nordkoreanischer Politik auf die Wehrhaftigkeit gerichtet ist. Hauptsächlich arbeitet die Regierung daran, ihre Streitkräfte zur Kontrolle und zu dem Schutz des Volkes vor einer amerikanischen und südkoreanischen Bedrohung aufzurüsten, und die Bevölkerung wird auf Wehrhaftigkeit getrimmt. Dazu wird ein propagandistisch geprägtes Bedrohungsszenario gegenüber der Bevölkerung aufrechterhalten, welches von der stetig akuten Gefahr einer auswärtigen Aggression ausgeht. Die Streitkräfte dienen ebenfalls zur Unterdrückung des eigenen Volkes und zur stabilisisierung des diktatorischen Regimes.
Im März 2000 kam es zu einem Staatsbesuch des damaligen Südkoreanischen Präsidenten Kim Dae-Jung in Nordkorea. Vereinbart wurde damals auch die Öffnung einer Straße zwischen beiden Ländern, was in dem Februar 2003 geschah.
Buch-Tipp: Ein amerikanischer Traum. Die Geschichte meiner Familie Obama for President Bücher von Politiker sind meistens langweilig und zäh. Bücher von amerikanischen Politikern sind hier keine Ausnahme. Hillary Clinton lieferte für ihr Machwerk 596 Seiten, ihr Ehemann Bill Clinton 1064 Seiten - aber beide Werke ("Making History" und "My life") langweilten mich von Anfang bis Ende.
Barack Obamas Buch ist... |
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1991 wurde erstmals ein Atomprogramm Nordkoreas vermutet. In dem Zuge einer ohnehin geplanten Reorganisation amerikanischer Atomstreitkräfte zogen die Vereinigte Staaten Amerika ihre Waffen aus Südkorea zurück, was die nordsüdkoreanische Denuklearisierungserklärung von 1992 ermöglichte.
Ein Jahr später begann Nordkorea mit der Wiederaufarbeitung von Kernbrennstäben und erklärte seinen Austritt aus dem Atomwaffensperrvertrag. In drei Verhandlungsrunden konnten die Vereinigte Staaten Amerika das Einfrieren des nordkoreanischen Atomprogramms durch das Genfer-Rahmenabkommen erreichen, das am 13.08 1994 unterzeichnet wurde. Nordkorea wurde zur Stilllegung seines Atomwaffenprogramms verpflichtet und sollte dafür von den Vereinigte Staaten Amerika weniger atomwaffentaugliche Reaktoren, Energielieferungen, diplomatische Anerkennung und einen formalen Schutz vor Atomwaffenangriffen erhalten.
Die Internationale Atomenergiebehörde überwachte seit Oktober 1994 wieder die Abrüstung Nordkoreas.
Im Januar 2002 wurde Nordkorea in die "Achse des Bösen" von US-Präsident George W. Bush aufgenommen. Hierauf sah sich das kleine Land immens bedroht durch die Vereinigte Staaten Amerika.
Bereits in dem Oktober 2001 hatte US-Präsident George W. Bush Nordkorea provoziert, Kim Jong Il als Pygmäen beschimpft und das Ziel zu dem Sturz des Staatschef geäußert.
Im Oktober 2002 gab Nordkorea zu, an einem Atomwaffenprogramm zu arbeiten und gab somit eine ernstzunehmende Verletzung des mit den Vereinigte Staaten Amerika vereinbarten Abkommens zu, welches Nordkorea die Entwicklung und den Bau von Atomwaffen untersagt und in dem Gegenzug einen Angriff der Vereinigte Staaten Amerika verbot. Allerdings hatte US-Präsident George W. Bush diesen Vertrag schon kurz nach seinem Amtsantritt für irrelevant erklärt.
2002/2003 nahm Nordkorea das Recht der Selbstverteidigung für sich in Anspruch, nach dem es wiederholte Angriffsdrohungen der Vereinigte Staaten Amerika gegeben hatte. Es kann vermutet werden, dass diese Drohgebärden in erster Linie dem Zweck dienen, vom Ausland Lebensmittellieferungen zu erpressen, die zur Aufrechterhaltung des diktatorischen Regimes notwendig sind.
Außerdem wird vermutet, dass dadurch der US-Plan zur Bekämpfung der "Achse des Bösen" durchkreuzt werden soll, da gleichzeitige Kriege in dem Irak und Nordkorea die Vereinigte Staaten Amerika überfordern könnten.
Buch-Tipp: Hoffnung wagen Der Mann schreibt wie er redet. . . . . . und wer seine mittlerweile schon legendäre Rede vor der Democratic Convention 2004 noch in dem Ohr hat weiß, dass das ca. als Kompliment gemeint sein kann: "There is no black America, there is no white America, there is no Latino, no Asian, no conservative and no liberal America. There is only the United States... |
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Im Juni 2004 verfügte die Regierung zu Nordkorea, dass alle Mobiltelefone eingezogen werden sollen und alle Mobilfunkbetreiber verboten werden. Erst 18 Monate zuvor hatte der erste Netzbetreiber in Nordkorea den Dienst aufgenommen. Es soll damit verhindert werden, das unliebsame Informationen in das Land kommen bzw. dasselbe verlassen.
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Verwaltungsgliederung (Provinzen) |
- Jagang (Jagang-do; �강�; 慈江�)
- Nord-HamgyÅ?ng (HamgyÅ?ng-bukto; 함경 ë¶?ë?„; å’¸é?¡åŒ—é?“)
- Süd-HamgyÅ?ng (HamgyÅ?ng-namdo; 함경 남ë?„; å’¸é?¡å?—é?“)
- Nord-Hwanghae (Hwanghae-bukto; 황해 ��; 黃海北�)
- Süd-Hwanghae (Hwanghae-namdo; 황해 남�; 黃海��)
- Industrieregion GaesÅ?ng (KaesÅ?ng Kong-Å?p Chigu; 개성 공업 지구; 開城工æ¥åœ°å?€)
- GangwÅ?n (KangwÅ?ndo; ê°•ì›?ë?„; 江原é?“)
- Touristenregion GÅmgang-san (KÅmgang-san Kwangwang Chigu; 금강산 관광 지구; 金剛山觀光地å?€)
- Namp'o Chik'alshi (남í?¬ ì§?í• ì‹œ; å?—浦直轄市)
- Nord-PyÅ?ngan (PyÅ?ngan-bukdo; í?‰ì•ˆ ë¶?ë?„; 平安北é?“)
- Süd-PyÅ?ngan (PyÅ?ngan-namdo; í?‰ì•ˆ 남ë?„; 平安å?—é?“)
- PyÅ?ngyang Chik'alshi (í?‰ì–‘ ì§?í• ì‹œ; 平壤直轄市)
- RasÅ?n (Rajin-SÅ?nbong) Chik'alshi (ë?¼ì„ (ë?¼ì§„-ì„ ë´‰) ì§?í• ì‹œ; ç¾…å…ˆ (ç¾…æ´¥-先鋒) 直轄市)
- Besondere Verwaltungsregion ShinÅiju (ShinÅiju T'ÅkbyÅ?l Haengjeonggu; ì‹ ì?˜ì£¼ 특별 í–‰ì •êµ¬; 新義州特別行政å?€)
- Yanggang (Yanggang-do; 량강�; 兩江�)
Die Stadt ChÅ?ngjin (ì²ì§„시; 淸津市) war früher eine eigenständige Stadt, ist jetzt aber Teil von Nord-HamgyÅ?ng. Die Quelle [1] (http://nk.chosun.com/map/map.html?ACT=geo_01) für dieses Kapitel ist Chosun Ilbos .
Buch-Tipp: Lob des Imperiums. Der Untergang Roms und die Zukunft des Westens Interessante Geschichte der Spätantike und der Gegenwart Über die Spätantike ist auch vielen historisch interessierten Menschen nicht viel bekannt. Man kennt die römische Geschichte der Zeit Cäsars und Augustus', und weiß auch noch über Caligula und Nero Bescheid. die über 400 Jahre, die danach kamen, sind aber vielen Menschen unbekannt.... |
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Das Landesinnere ist wegen seines gebirgigen Charakters ca. dünn besiedelt. Der höchste Berg ist der Paektu-san mit 2.744 m Höhe.
Die Bevölkerung konzentriert sich auf die Küstenregionen in dem Westen und Osten des Landes. In dem Herbst ist das Land gelegentlich von Taifunen betroffen.
Die Hauptstadt Pjöngjang liegt in dem Westen des Landes und hat ungefähr 2,7 Mio. Einwohner.
Buch-Tipp: National Geographic Explorer - New York. Öffnen - Aufklappen - Entdecken eine tolle Idee für "draussen" Das kleine Kartenwerk ist überaus praktisch, man orientiert sich leicht und wird mit wenigen Stichworten grob informiert.
Von der Ankunft in dem Big Apple bis zu Rundgängen in den einzelnen Bezirken Manhattens. Die anderen Stadtteile (Staten Island, die Bronx, Brooklyn oder Queens) werden nicht erwähnt. |
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Nordkorea hat eine straff zentralisierte Planwirtschaft, die von anderen Ländern in strenger Isolation gehalten wird. Nordkorea zählt zu den wenigen bestehenden staatskommunistischen (kommunistischen) Volkswirtschaften. Die für das Überleben der Bevölkerung notwendige Landwirtschaft wird zugunsten weiterer Aufrüstung vernachlässigt, so dass Nordkorea von ausländischen Lebensmittellieferungen abhängig ist.
Die großen Anstrengungen in dem militärischen Bereich üben sich äußerst negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung aus. Nordkorea verbraucht 33,9 Prozent seines BSPs für sein Militär (Weltrekord - Bsp. Vereinigte Staaten Amerika:3.2 Prozent Südkorea: 1,4%) und besitzt ein stehendes Heer von 1,2 Millionen Soldaten, die so als Arbeitskraft der Wirtschaft entzogen sind.
Seit über fünfzig Jahren leidet die Nordkoreanische Wirtschaft unter dem Embargo der Vereinigte Staaten Amerika und anderer westlicher Staaten. Der Zusammenbruch der Sowjetunion, schlechte Politik und eine Serie von Naturkatastrophen führten zur Stagnation der Wirtschaft. Die Versorgungslage in dem Agrarbereich ist schlecht. Zusätzlich werden viele Ressourcen, zu Lasten der Bürger, von der überdimensionierten Armee verbraucht.
Trotz allem wurden aber seit Anfang der 2000er zaghafte Versuche unternommen, die Wirtschaft ähnlich wie in China zu reformieren. So wurde es z.B. jedem freigestellt, in seiner Freizeit privat Landwirtschaft zu betreiben, wodurch sich in manchen Städten auch kleine Märkte bilden konnten. Zur Zeit fehlen Nordkorea mehr als eine Million Tonnen Weizen in dem Jahr um auch ca. die Mindestversorgung der Bevölkerung sicherzustellen.
Nordkorea erhielt jahrelang Unterstützung in Form von Nahrung und Öl von den UN und China. Diese wurde allerdings beendet als Nordkorea die Einstellung seines Atomwaffenbrogramm verweigerte.
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